Zahnimplantat: Warum 4 von 10 Trägern eine Entzündung entwickeln – und wie sie entsteht | Mundgesundheit Magazin
Montag, 27. Juli 2026
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43% aller Zahnimplantate entzünden sich – und die meisten Betroffenen merken es nicht einmal

Eine erschreckend hohe Zahl, die kaum jemand kennt: Die Entzündung beginnt leise am Zahnfleischrand und verläuft lange schmerzfrei – deshalb bemerken viele Betroffene sie erst, wenn bereits Kieferknochen verloren gegangen ist. Wir zeigen, wie der Prozess abläuft, welche Warnzeichen wirklich zählen – und was jetzt hilft.

Daniela Reiner Daniela Reiner
Redaktion Mundgesundheit
· Veröffentlicht: 25. Juli 2026 · Lesezeit: ca. 12 Minuten
Person mittleren Alters betrachtet nachdenklich ihr Spiegelbild im hellen Badezimmer

Es gibt einen Satz, den Implantologen immer wieder hören, wenn es eigentlich schon zu spät ist: „Aber ich hatte doch nie Schmerzen." Genau das ist das Tückische. Der Prozess, der ein Zahnimplantat am häufigsten gefährdet, tut über Monate hinweg nicht weh – und ist in seiner ersten Phase vollständig umkehrbar.

Wenn Sie ein Implantat tragen – oder eines geplant ist – dann sind die nächsten Minuten vermutlich die nützlichsten, die Sie diese Woche zum Thema Mundgesundheit investieren. Denn es geht um ein Zeitfenster: eine Phase, in der sich alles noch zurückdrehen lässt, und einen Punkt, ab dem das nicht mehr geht.

Die meisten Menschen erfahren von diesem Unterschied erst, wenn sie auf der falschen Seite davon stehen. Das muss nicht sein. Wir haben die aktuelle Studienlage, die anatomischen Hintergründe und die Warnsignale zusammengetragen – verständlich erklärt.

Was Sie in diesem Artikel erfahren

  1. Wie verbreitet Entzündungen rund um Implantate wirklich sind – die Zahlen
  2. Warum ein Implantat anatomisch anfälliger ist als ein natürlicher Zahn
  3. Die 5 Phasen: von der ersten Plaque bis zum Implantatverlust
  4. Der Punkt, ab dem es unumkehrbar wird
  5. Die Warnzeichen, die man leicht übersieht
  6. Was in der täglichen Pflege wirklich zählt
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1. Die Zahlen, die kaum ein Implantatträger kennt

Zahnimplantate gelten zu Recht als eine der großen Erfolgsgeschichten der modernen Zahnmedizin. Was in der Beratung vor der Behandlung allerdings oft nur am Rande vorkommt: Das Gewebe rund um ein Implantat entzündet sich deutlich häufiger, als die meisten Patientinnen und Patienten vermuten.

Ein systematisches Review von Derks & Tomasi, veröffentlicht im Journal of Clinical Periodontology, hat die vorhandenen epidemiologischen Daten zusammengefasst. Das Ergebnis in zwei Zahlen:

Wie häufig sind Entzündungen rund um Implantate?

43 %
Periimplantäre MukositisEntzündung des Weichgewebes rund um den Implantathals – die Vorstufe. Noch umkehrbar.
22 %
PeriimplantitisDie Entzündung hat den Kieferknochen erreicht. Der Knochenverlust bleibt.
Von 10 Implantatträgern entwickeln im Lauf der Zeit …
… rund 4 von 10 eine periimplantäre Mukositis (orange).
… und rund 2 von 10 eine Periimplantitis mit Knochenbeteiligung (rot).

Quelle: Derks J, Tomasi C. Peri-implant health and disease. A systematic review of current epidemiology. J Clin Periodontol. 2015;42(Suppl 16):S158–S171. Prävalenzangaben variieren je nach Studienkollektiv und Diagnosekriterien.

Diese Zahlen sind kein Grund zur Panik – aber ein Grund, genauer hinzusehen. Denn sie bedeuten: Es handelt sich nicht um ein seltenes Randproblem, sondern um die mit Abstand häufigste Komplikation nach einer Implantation. Und die entscheidende Botschaft steckt im Verhältnis der beiden Zahlen.

Die wichtigste Erkenntnis vorweg

Die Mukositis (ca. 43 %) betrifft nur das Weichgewebe und ist bei konsequenter Mundhygiene vollständig umkehrbar. Die Periimplantitis (ca. 22 %) hat den Knochen erreicht – und verlorener Kieferknochen wird vom Körper nicht wieder aufgebaut. Zwischen diesen beiden Zuständen liegt das Zeitfenster, um das es in diesem Artikel geht.

2. Warum Implantate anfälliger für Entzündungen sind

Die naheliegende Frage lautet: Warum trifft es Implantate häufiger als natürliche Zähne? Immerhin besteht ein Implantat aus Titan oder Zirkon – Material, das selbst nicht erkranken kann. Genau hier liegt ein weit verbreiteter Denkfehler. Das Problem ist nie das Implantat selbst. Das Problem ist die Schnittstelle zum Zahnfleisch.

Vergleichende Darstellung: natürlicher Zahn mit Wurzelhaut gegenüber Zahnimplantat im Kieferknochen

Ein natürlicher Zahn ist nicht starr im Knochen verankert. Zwischen Wurzel und Knochen liegt die Wurzelhaut (das Desmodont) – ein feines Geflecht aus Bindegewebsfasern, das den Zahn elastisch aufhängt. Diese Schicht ist weit mehr als eine mechanische Federung: Sie ist gut durchblutet und damit eine aktive Verteidigungslinie des Körpers. Über sie gelangen Abwehrzellen genau dorthin, wo Bakterien angreifen.

Ein Implantat besitzt diese Wurzelhaut nicht. Es ist direkt mit dem Knochen verwachsen (Osseointegration) – ein stabiler, aber eben auch ein „nackter" Verbund. Damit fehlt eine ganze Schutzschicht, die der natürliche Zahn selbstverständlich mitbringt.

Natürlicher Zahn

Mehrfach abgesichert
  • Wurzelhaut vorhanden – elastische, gut durchblutete Schicht zwischen Zahn und Knochen
  • Gute Blutversorgung im Halteapparat – Abwehrzellen erreichen den Entzündungsort schnell
  • Fasern setzen quer an – sie verankern das Zahnfleisch fest am Zahn und bilden eine dichte Manschette
  • Kein Materialübergang unterhalb des Zahnfleischs

Zahnimplantat

Anfälligere Schnittstelle
  • Keine Wurzelhaut – die schützende Zwischenschicht fehlt vollständig
  • Geringere Durchblutung des umliegenden Gewebes – die Immunabwehr ist vor Ort schwächer aufgestellt
  • Fasern verlaufen längs zur Oberfläche statt quer – die Abdichtung zum Zahnfleisch ist weniger fest
  • Mikrospalt zwischen Implantatkörper und Aufbau – eine mögliche Eintrittspforte für Bakterien

Besonders der letzte Punkt verdient Aufmerksamkeit, weil er in Beratungsgesprächen selten vorkommt. Die meisten Implantate sind zusammengesetzte Systeme: Der im Knochen verankerte Implantatkörper und der darauf sitzende Aufbau samt Krone sind zwei getrennte Teile. Zwischen ihnen liegt ein technisch bedingter, mikroskopisch feiner Spalt – der sogenannte Mikrospalt.

Dieser Spalt ist für keine Zahnbürste der Welt erreichbar. Können sich dort Bakterien einnisten, sind sie der mechanischen Reinigung schlicht entzogen. Genau deshalb spielt es bei Implantaten eine so große Rolle, wie gut die Bakterienlast im gesamten Bereich rund um den Implantathals kontrolliert wird – und zwar dauerhaft, nicht nur in den zwei Minuten des Putzens.

Ein Implantat kann nicht kariös werden. Aber das Gewebe, das es hält, kann sich entzünden – und genau daran gehen Implantate am häufigsten verloren.

3. Wie eine Entzündung entsteht – die fünf Phasen

Der Verlauf ist bei fast allen Betroffenen bemerkenswert ähnlich. Er beginnt völlig unspektakulär – und genau das macht ihn gefährlich. Zwischen der ersten Phase und der letzten liegen je nach Situation Monate bis Jahre.

Der Punkt, an dem sich alles entscheidet

Zwischen Phase 2 und Phase 4 liegt die eigentliche Weiche. Solange die Entzündung auf das Weichgewebe begrenzt ist, lässt sie sich zurückdrehen. Sobald der Knochen beteiligt ist, geht es nur noch darum, den Schaden zu begrenzen. Weil dieser Übergang schleichend und meist schmerzfrei verläuft, bemerken ihn viele Betroffene nicht – und kommen erst zur Kontrolle, wenn bereits Knochen fehlt.

4. Die Warnzeichen, die leicht übersehen werden

Weil der Schmerz als natürliches Alarmsignal ausfällt, sind objektive Zeichen umso wichtiger. Die folgenden Beobachtungen sind Anlass, zeitnah einen Kontrolltermin zu vereinbaren – nicht, um sich zu beunruhigen, sondern um Klarheit zu haben, solange man noch etwas bewirken kann:

Blutung beim Putzen oder SondierenDas klinische Schlüsselzeichen – oft das erste überhaupt.
Zahnfleischtaschen über 5 mmHinweis auf Taschenbildung und Gewebeverlust.
Anhaltender MundgeruchStoffwechselprodukte anaerober Bakterien.
Zurückgehendes ZahnfleischDie Krone wirkt länger, der Implantathals liegt frei.
Austritt von SekretZeichen einer aktiven Entzündung in der Tasche.
Gefühl von LockerungSpätzeichen – hier ist bereits Knochen verloren.

Diese Aufzählung dient der Information und ersetzt keine zahnärztliche Diagnose. Nur eine Fachperson kann durch Sondierung und Röntgenkontrolle feststellen, ob und in welchem Ausmaß eine periimplantäre Erkrankung vorliegt.

5. Was das im schlimmsten Fall bedeutet

Um die Tragweite einzuordnen, hilft ein Blick auf die Therapie – und darauf, wie stark sie mit dem Zeitpunkt zusammenhängt, zu dem eingegriffen wird.

In einem frühen Stadium genügt in der Regel eine konservative Behandlung: professionelle Implantatreinigung, Entfernung des Biofilms, engmaschige Kontrolltermine. Kein Eingriff, überschaubarer Aufwand, gute Prognose.

Bei moderatem Knochenverlust wird es aufwendiger. Dann ist meist ein chirurgischer Eingriff nötig, um die Implantatoberfläche freizulegen und zu reinigen – gegebenenfalls kombiniert mit regenerativen Verfahren, Knochenersatzmaterial und Membrantechnik.

Im fortgeschrittenen Stadium bleibt nur die Explantation: Das Implantat wird entfernt. Danach folgt häufig ein Knochenaufbau, eine mehrmonatige Einheilphase – und erst dann kann über ein neues Implantat überhaupt nachgedacht werden. Damit steht nicht nur die medizinische Belastung im Raum, sondern auch eine Investition, die viele Betroffene bereits einmal getätigt hatten.

Die gute Nachricht

Der gesamte Verlauf beginnt an einer Stelle: mit einem Bakterienfilm am Übergang vom Implantat zum Zahnfleisch. Fachgesellschaften sind sich einig, dass die wichtigste Einflussmöglichkeit deshalb in der konsequenten, schonenden häuslichen Mundhygiene liegt – ergänzt durch professionelle Kontrolltermine, üblicherweise zweimal jährlich. Genau hier hat jeder Implantatträger täglich etwas in der Hand.

6. Warum die tägliche Pflege bei Implantaten anders funktioniert

Wenn die Bakterienkontrolle der zentrale Hebel ist, stellt sich die praktische Frage: Was leistet eine gewöhnliche Zahnpasta dabei eigentlich – und was nicht?

Klassische Zahnpasten sind vor allem auf zwei Dinge ausgelegt: mechanische Reinigung und Kariesschutz am Zahnschmelz. Beides ist sinnvoll. Nur trifft es das Problem am Implantat nur teilweise. Ein Implantat kann keine Karies bekommen – das Risiko liegt ausschließlich im Weichgewebe und im Knochen darum herum.

Dazu kommt ein zeitliches Problem, das in der Praxis oft unterschätzt wird. Viele antibakterielle Wirkstoffe in gängigen Produkten wirken kurz und intensiv – und sind dann wieder verschwunden. Ausgerechnet in den langen Stunden dazwischen, nachts und zwischen den Mahlzeiten, organisiert sich der Biofilm ungestört neu.

Und der naheliegende Gedanke, einfach zu einem stärkeren Mittel zu greifen, führt in eine Sackgasse: Medizinische Antiseptika wie Chlorhexidin (CHX) sind hochwirksam, aber ausdrücklich nur für kurze Zeiträume gedacht – üblicherweise maximal etwa zwei Wochen. Bei längerer Anwendung sind Verfärbungen und Geschmacksstörungen bekannte Begleiterscheinungen. Für ein Problem, das über Jahre besteht, ist das keine Dauerlösung.

Was Implantatträger stattdessen brauchen, lässt sich in drei Anforderungen zusammenfassen:

Genau an dieser Stelle setzt ein Wirkstoff an, der in der Medizin seit Jahrzehnten etabliert ist – in der Zahnpflege aber bis heute die Ausnahme bleibt.

Die Lösung im Alltag

IMPROIC® Zahnpasta mit medizinischem Mikrosilber

Speziell für Implantatträger entwickelt – und in zwei unabhängigen klinischen Untersuchungen an der Medizinischen Universität Innsbruck getestet.

IMPROIC Zahnpasta mit medizinischem Mikrosilber

Der Wirkstoff: medizinisches Mikrosilber

Medizinisches Mikrosilber besteht aus chemisch reinen, fein strukturierten Silberpartikeln mit einer Größe von etwa 5 bis 20 Mikrometern. Ihre Besonderheit liegt in der Art der Wirkstoffabgabe: Sie geben kontinuierlich winzige Mengen an Silber-Ionen ab – und genau diese Ionen wirken Bakterien entgegen.

Das erklärt, warum dieses Prinzip zur Anforderung „anhaltend statt punktuell" passt. Statt eines kurzen, intensiven Effekts entsteht eine gleichmäßige Wirkung über Stunden hinweg – also auch nachts, wenn klassische Wirkstoffe längst nicht mehr aktiv sind. Silber ist in der Medizin kein Newcomer: Es wird seit über 30 Jahren in zugelassenen Medizinprodukten eingesetzt, etwa in Wundauflagen und in Implantatbeschichtungen.

Was die Untersuchungen an der Med. Uni Innsbruck ergeben haben

Die Rezeptur wurde in zwei unabhängigen klinischen Untersuchungen am Department für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Medizinischen Universität Innsbruck geprüft – jeweils über eine Anwendungsdauer von zwei Monaten:

86,7 %
der Probanden zeigten eine Verbesserung der bakteriellen Zusammensetzung in der Mundhöhle. Es wurde eine statistisch signifikante Reduktion der anaeroben Keime festgestellt.
Obwexer, J. (2020), Med. Universität Innsbruck – wissenschaftliche Diplomarbeit.
86,67 %
der Probanden zeigten verbesserte oder unveränderte periimplantäre Sondierungstiefen nach zweimonatiger Anwendung.
Prugger, N. (2020), Med. Universität Innsbruck – wissenschaftliche Diplomarbeit.

Hinweis zur Einordnung: Es handelt sich um zwei unabhängige klinische Untersuchungen, die im Rahmen wissenschaftlicher Diplomarbeiten durchgeführt wurden. Die Ergebnisse beziehen sich auf die jeweiligen Studienkollektive und sind nicht auf jede Person übertragbar.

Warum die Paste für Implantatträger entwickelt wurde

Die Entwicklung hatte von Anfang an jene Gruppe im Blick, die in gängigen Produktkonzepten praktisch nicht vorkommt: Träger von Zahnimplantaten, deren Gewebe – wie oben beschrieben – anatomisch anfälliger reagiert. Die Rezeptur ist entsprechend auf den empfindlichen Bereich am Implantathals ausgerichtet und sanft zu Titan- und Zirkon-Aufbauten.

Und genau deshalb ist sie auch für natürliche Zähne eine ausgezeichnete Wahl. Die Anforderungen, die Implantatträger an ihre Pflege stellen müssen – anhaltende Bakterienkontrolle, Verträglichkeit im Dauereinsatz, Schonung des Zahnfleischsaums – sind exakt jene, von denen auch jedes natürliche Gebiss profitiert. Wer zu Zahnfleischbluten oder gereiztem Zahnfleisch neigt, gehört ausdrücklich zur Zielgruppe.

Die Inhaltsstoffe

Salbei (Salvia officinalis)

Traditioneller pflanzlicher Bestandteil der Mundpflege mit natürlich antibakteriellen Eigenschaften – angenehm mild zum Zahnfleisch.

Pfefferminze (Mentha piperita)

Sorgt für ein frisches, kühlendes Mundgefühl nach jeder Anwendung – ohne aggressive Schärfe.

Vitamin E (Tocopherol)

Antioxidativer Bestandteil, der zur Pflege der empfindlichen Mundschleimhaut beiträgt.

Xylitol

Zuckeraustauschstoff, der in der Mundpflege seit Langem zur Unterstützung des Kariesschutzes eingesetzt wird.

Ohne Chlorhexidin

Kein CHX – und damit kein Verfärbungsrisiko wie bei medizinischen Kurzzeit-Produkten. Für die tägliche, dauerhafte Anwendung gemacht.

Med. Uni Innsbruckklinisch untersucht
Made in GermanyApothekenqualität
Für Implantateentwickelt
30 TageGeld-zurück-Garantie
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Erfahrungsberichte

★★★★★

"Seit meinen zwei Implantaten hatte ich ständig gereiztes Zahnfleisch. Ich habe mich eingelesen und wollte etwas mit einem in der Medizin bekannten Wirkstoff ausprobieren. Nach ein paar Wochen ist das Zahnfleisch rund um die Implantate spürbar ruhiger geworden."

Renate Renate, 58Implantatträgerin · Salzburg
★★★★★

"Ich habe keine Implantate, aber seit Jahren Zahnfleischbluten beim Putzen. Andere Pasten haben nichts gebracht. Seit ich IMPROIC nutze, blutet es kaum noch."

Markus Markus, 44Kunde · Nürnberg
★★★★

"Angenehm im Geschmack, kein brennendes Gefühl wie bei manchen medizinischen Produkten. Für mich als Implantatträger genau das Richtige für jeden Tag."

Thomas Thomas, 63Implantatträger · Wien

Beispielhafte, nicht verifizierte Erfahrungsberichte. Ergebnisse können individuell variieren.

Häufige Fragen

Kann eine Zahnpasta eine Periimplantitis behandeln?

Nein. Eine Zahnpasta ist ein Pflegeprodukt und kein Arzneimittel – sie kann eine bestehende Erkrankung weder diagnostizieren noch behandeln. Bei Verdacht auf eine periimplantäre Entzündung ist immer eine zahnärztliche Abklärung nötig. Was eine gut abgestimmte Zahnpasta leisten kann, ist die Unterstützung der täglichen Mundhygiene – und die gilt fachlich als wichtigste Einflussmöglichkeit im Alltag.

Ist Silber in einer Zahnpasta unbedenklich?

Medizinisches Mikrosilber wird seit über 30 Jahren in zugelassenen Medizinprodukten eingesetzt – von Wundauflagen bis zu Implantatbeschichtungen. In der IMPROIC® Zahnpasta kommt es in einer definierten, für die tägliche Mundpflege abgestimmten Form zum Einsatz. Bei spezifischen Fragen, etwa zu Allergien, wenden Sie sich bitte an Ihre Zahnärztin oder Ihren Zahnarzt.

Ist IMPROIC® auch ohne Implantate sinnvoll?

Ja, ausdrücklich. Die Zahnpasta wurde zwar ursprünglich für Implantatträger entwickelt – gerade dadurch eignet sich die Rezeptur aber auch für alle, die zu Zahnfleischbluten oder gereiztem Zahnfleisch neigen. Der anhaltende, sanfte Ansatz ist für jedes Zahnfleisch wertvoll.

Was macht Mikrosilber anders als andere antibakterielle Stoffe?

Klassische antibakterielle Wirkstoffe wirken oft kurz und intensiv – und sind dann wieder weg. Mikrosilber gibt kontinuierlich Silber-Ionen ab und sorgt so für eine anhaltende Wirkung zwischen den Anwendungen, ohne das Zahnfleisch zu strapazieren.

Ersetzt die Zahnpasta den Kontrolltermin?

Auf keinen Fall. Fachgesellschaften empfehlen für Implantatträger in der Regel zwei professionelle Kontrolltermine pro Jahr. Nur dort lassen sich Sondierungstiefen messen und Röntgenkontrollen durchführen. Die häusliche Pflege ergänzt diese Termine – sie ersetzt sie nicht.

Wie wird die Zahnpasta angewendet?

Wie eine gewöhnliche Zahnpasta: zweimal täglich gründlich putzen, mit besonderer Aufmerksamkeit für den Zahnfleischsaum rund um das Implantat. Für den bestmöglichen Effekt empfiehlt es sich, nach dem Putzen nicht übermäßig lange mit Wasser nachzuspülen.

Fazit

Entzündungen rund um Zahnimplantate sind kein Randphänomen: Rund 43 % der Implantatträger entwickeln im Lauf der Zeit eine Mukositis, etwa 22 % eine Periimplantitis mit Knochenbeteiligung. Der entscheidende Unterschied liegt darin, dass die erste Stufe umkehrbar ist – und die zweite nicht.

Weil der Übergang schmerzfrei verläuft, ist Aufmerksamkeit die wichtigste Ressource: regelmäßige Kontrolltermine, ein wacher Blick auf Warnzeichen wie Blutungen – und eine tägliche Pflege, die dem anatomischen Sonderfall Implantat tatsächlich gerecht wird.

Die IMPROIC® Zahnpasta wurde genau für diesen Anspruch entwickelt: mit medizinischem Mikrosilber für eine anhaltende Wirkung gegen Bakterien, sanft genug für die tägliche Anwendung über Jahre – und in zwei unabhängigen klinischen Untersuchungen an der Medizinischen Universität Innsbruck getestet. Entwickelt für Implantatträger, empfohlen auch für natürliche Zähne.

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Wissenschaftliche Quellen

  1. Derks J, Tomasi C. Peri-implant health and disease. A systematic review of current epidemiology. Journal of Clinical Periodontology. 2015;42(Suppl 16):S158–S171. DOI: 10.1111/jcpe.12334 – Prävalenzdaten zu Mukositis und Periimplantitis. (Link)
  2. Renvert S, Persson GR, Pirih FQ, Camargo PM. Peri-implant health, peri-implant mucositis, and peri-implantitis: Case definitions and diagnostic considerations. Journal of Clinical Periodontology. 2018 – Falldefinitionen und Diagnostik. (Link)
  3. Lansdown ABG. Silver in Health Care: Antimicrobial Effects and Safety in Use. Current Problems in Dermatology. 2006;33:17–34. DOI: 10.1159/000093928 – Übersicht zur antimikrobiellen Wirkung und Sicherheit von Silber in der Medizin. (Link)
  4. Chernousova S, Epple M. Silver as antibacterial agent: ion, nanoparticle, and metal. Angewandte Chemie International Edition. 2013;52(6):1636–1653. DOI: 10.1002/anie.201205923 – Wirkmechanismen von Silber gegen Bakterien. (Link)
  5. Obwexer J. (2020). Veränderung der oralen bakteriellen Zusammensetzung durch Verwendung des Pflegeprodukts IMPROIC®. Medizinische Universität Innsbruck, Department für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde – wissenschaftliche Diplomarbeit. (Link)
  6. Prugger N. (2020). Veränderung der periimplantären Sondierungstiefen durch Verwendung des Pflegeprodukts IMPROIC®. Medizinische Universität Innsbruck, Department für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde – wissenschaftliche Diplomarbeit. (Link)
  7. Deutsche Gesellschaft für Parodontologie (DG PARO) – Patienteninformationen zu Gingivitis, Parodontitis und periimplantären Erkrankungen. (Link)
  8. Bundeszahnärztekammer – Informationen zur häuslichen Mundhygiene. (Link)
Dieser Beitrag ist ein Advertorial (Werbung). Die in diesem Artikel dargestellten medizinischen Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keinesfalls eine professionelle zahnärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Prävalenzangaben stammen aus systematischen Übersichtsarbeiten und variieren je nach Studienkollektiv und Diagnosekriterien. Die IMPROIC® Zahnpasta ist ein Pflegeprodukt und nicht zur Diagnose, Behandlung, Heilung oder Vorbeugung von Krankheiten bestimmt; sie ersetzt weder die zahnärztliche Kontrolle noch eine erforderliche Therapie. Die zitierten Untersuchungsergebnisse beziehen sich auf die jeweiligen Studienkollektive und sind nicht auf jede Person übertragbar; beschriebene Pflege-Effekte können von Person zu Person variieren und werden nicht garantiert. Bei den Erfahrungsberichten handelt es sich um beispielhafte Darstellungen. Bei Blutungen, Schwellungen, Schmerzen oder anderen Auffälligkeiten am Zahn oder Implantat wenden Sie sich bitte an eine Zahnärztin oder einen Zahnarzt.